Doppelsieg für Tell Neubau

Das „Karin-Duo“ holt Gold und Silber

Die beiden Leistungsschützinnen stellten einmal mehr ihre technische und mentale Stärke unter Beweis.

Zuerst gab es nach der Wettkampf-Serie lange Gesichter, weil die Ergebnisse mit 314,0 und 314,5 nicht ihrem gewohnten Standard entsprachen.  Jedoch war die Konkurrenz in der Klasse Seniorinnen C auch nicht stärker und es reichte für das Finale. Auf den Plätze 2 (Karin Eckardt) und 5 (Karin Barth) zogen beide mit 6 Konkurrentinnen ins Finale ein, das an Spannung nicht zu überbieten war.

 

Start-Ziel-Sieg für Karin Barth

Nach den beiden Blöcken mit je 5 Schüssen konnte Karin Barth 106,8 Ringe für sich verbuchen und lag damit bereits mit 2 Ringen Vorsprung in Front. Auch durch eine unerwartete 9,5 im 12. Schuss war sie nicht gefährdet. Mit jedem weiteren Schuss baute sie die deutliche Führung wieder aus und festigte ihre Position.

 

Einen sehr engen Kampf lieferte sich Karin Eckardt mit ihren 3 verbliebenen Konkurrentinnen. Nach dem 16. Schuss konnte sie sich zwar auf Platz 2 vorarbeiten, aber der Abstand zu den Anderen betrug    nur 0, 3 Ringe. Mit soliden Zehnern blieb sie bis in die Medaillenränge im Rennen. Mit einer 10,9 im 22. Schuss verwies sie dann ihre Konkurrentin auf Platz 3 und sicherte sich mit 0,3 Ringen Vorsprung die Silbermedaille.

Liebe Sportschützen,

nachdem es in den letzten Tagen einige Unklarheiten bezüglich der Disziplin 2.42 Sportpistole Auflage gegeben hat, habe ich kurzfristig mit dem Landessportleiter Karl-Heinz Gegner Kontakt aufgenommen und folgende aktuelle Information bekommen:

„Die Technische Kommision hat am letzten Wochenende nochmals über die Probleme vereinzelnder Sportpistolen im Auflagebereich gesprochen. Nach dem Beschluss des Sportausschusses des Deutschen Schützenbundes bleibt die Regelung, sowie es in der Sportordnung steht erhalten. Die Waffe muss in den Prüfkasten ( 300mm x 150mm x 50mm) passen.“

Bitte berücksichtigt dies bei eueren Umbauten und den bevorstehenden Meisterschaften!

Mit Schützengruß

Peter Baldauf Sportleiter Kurzwaffen

Solide Leistungen für das Neubauer Auflageteam

Mit einem Spitzenergebnis von 317,8 Ringen sicherte sich Karin Barth unangefochten mit über 4 Ringen Vorsprung die Führung in ihrer Altersklasse Sen. C/w  und trug so, zusammen mit Günter Aecker und Gerd Mühlenbeck zur guten Platzierung der Mannschaft „Tell Neubau I“  (945,1 Ringe) bei, die sich in der Endabrechnung von 92 Teams auf Platz 5 positionieren konnte. Ebenso zufrieden war “Tell Neubau II“ mit dem Gesamt-Ergebnis von 941,5 Ringen. Das Team mit Harry Prell, Günther Nicolai und Christa Häußinger, die mit 313,2 Ringen in ihrer Altersklasse Sen. A/w Platz 2 belegte, holte sich damit im engen Klassement Platz 13. Rang 69 mit 920,9 Ringen ging an die 3. Mannschaft mit Sigmund Kellner, Peter Zier und Inge Hagen, die mit 311,2 Ringen und Platz 9 ebenfalls eine TOP-TEN-Platzierung verbuchen konnte .

In der Disziplin KK-100m-Auflage starteten 5 Schützen. Die Mannschaft mit Gerd Mühlenbeck, Günther Nicolai und Harry Prell belegte den 11. Platz unter 36 Mannschaften mit 892 Ringen. Maßgeblichen Anteil daran hatte Harry Prell (Sen. A/m), der mit 299 Ringen den 6. Platz erzielte. Christa Häußinger und Inge Hagen starteten Einzel und belegten mit je 294 Ringen die Plätze 4 und 5.

Christa Häußinger

Karin Barth

Auch zu diesen Erfolgen unsere herzlichsten Glückwünsche.

Beste Schützengrüße

Alexander Bauer

Goldkronach

Acht Aufleger-Schützen und solche die es werden wollen der Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Goldkronach nahmen die Gelegenheit eines Workshops zum Aufleger-Schießen mit dem Referenten für Senioren und Auflager-Schützen, Harry Prell, im Schießkeller der Alexander-von-Humboldt-Grundschule war. Die Schützen hatten ihre Ausrüstung mitgebracht und nach einigen einführenden Worten ging es für die Schützen ans eingemachte. Zunächst stellte sich jeder Schütze in den Stand, nahm seine Grundstellung ein, absolvierte mehrere Probeschüsse. Harry Prell erläuterte danach, was der Schütze an Haltung und Ausrüstung verbessern kann. Diese allgemeinen Hinweise nahmen alle Schützen in ihren Stand mit und auch sie versuchten die neuen Erfahrungen gleich umzusetzen. Nach Meinung aller war es gelungener Workshop, der viele gute Hinweise brachte und die es in Zukunft gilt zu beachten. Weiter wurden noch hilfreiche Verbesserungen an den Gewehren vorgenommen. Mit einer zünftigen Brotzeit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen und Stimmungsmusik fand der Abend seinen Ausklang. Alle Teilnehmer waren von dem Abend sehr begeistert.

Der Start in die Bayerischen Meisterschaften verlief für die Auflageschützen der SG Tell Neubau sehr erfreulich. Zwei Siege und ein 3. Platz konnten verbucht werden.

Mit 316,7 Ringen setzte Karin Barth eine Marke, an der niemand vorbei kam und gewann damit die Klasse Luftgewehr C/w. Knapp dahinter Karin Eckardt, die sich mit 315,5 Ringen die Bronze-Medaille holte.

Das Mannschaftsergebnis von 947,5 Ringen wurde mit den 315,3 Ringen von Gerhard Mühlenbeck komplettiert, der damit Rang 9 erreichte.

v.l. Karin Eckardt (3.), Karin Barth (1.)

die Mannschaft Karin Eckardt, Gerd Mühlenbeck und Karin Barth

Als Abschluss der Fernwettkämpfe  bot die Gau-Damenleitung für die Besten der Damenrunde und des Lupi-Auflage-FWK wieder ein Finale an. Neu dabei waren heuer auch die Senioren in LG-Auflage. Etwa 30 Schützen stellten sich in 7 Durchgängen der besonderen Herausforderung  des Final-Modus. Im Abstand von 30 Minuten absolvierten die einzelnen Gruppen ihre 10 Wertungsschüsse, die von Wolfgang Nickl moderiert wurden. Von den „Neulinge“ bis zu den TOP-Schützen kämpften alle gegen die eigene Nervosität und gaben ihr Bestes. Zur Siegerehrung erhielten alle Urkunden und Preise.

Auflage: Damen / Lupi / Senioren

Freihand LG/LP

Damen Finale Ergebnis Liste

 

Beim Auftakt der Bezirksmeisterschaften gelang den Auflageschützen von Tell Neubau am Samstag gleich mit zwei Mannschaftsmedaillen und zwei Doppelsiegen im Einzel eine Punktlandung. In der Klasse C/m gewann der Routinier  Holger Hüttner mit 314,1 Ringen vor Gerhard Mühlenbeck mit 313,7 Ringen. Für ihre Mannschaft, die Walter Schertel komplettierte bedeutete das den 3. Rang.

In der Klasse C/w setzten Karin Barth mit 319,8 Ringen und Karin Eckhardt mit 317,2 Ringen neue Maßstäbe. Es waren die höchsten Einzel-Ergebnisse des Wettkampfs und deshalb konnte keine andere Mannschaft auch nur in Reichweite kommen. Gemeinsam mit Günther Nicolai, der 310,6 Ringe beisteuerte,  war ihnen der Sieg nicht zu nehmen.